Bereits zum 11. Mal fand am 25.01.2010 das jährliche Fachgespräch zwischen dem Regionalteam der Mitarbeiter aus den katholischen Jugendfreizeitstätten und den Landtagsabgeordneten des HSK statt.
In diesem Jahr kamen Gerd Stüttgen (SPD), Klaus Kaiser (CDU), Hubert Kleff (CDU) und Karsten Rudolph (SPD) ins JBZ, um sich mit den Fachkräften über aktuelle Entwicklungen in der Offenen Kinder- Jugendarbeit auszutauschen. Nach dem Rückblick zum gemeinsam durchgeführten Projekt " Pack es an ", bei dem unter anderem der Kinospot „Pack es an!“ in Arnsberg entstand, führte Peter Radischewski, seit 1997 Leiter des Jugendbegegnungszentrum Liebfrauen Arnsberg, weiter zum Thema des Tages: Die Handlungsempfehlungen der Enquetekommission „Chancen für Kinder“ in NRW, die sich aus dem Bericht für die Landes- und Kommunalpolitik in Bezug auf die Offene Kinder- und Jugendarbeit ergeben. Der Bericht befasst sich mit den Vorschlägen für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in NRW.
Deutlich wurde in den Handlungsempfehlungen herausgestellt, dass der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung wieder mehr Bedeutung zukommen muss, da junge Menschen gerade im Non- formalen Bildungsbereich wesentliche Handlungs- Sozial- und Sachkompetenzen erwerben.
Gegen Ende der Diskussion kamen sowohl die Fachkräfte der Jugendfreizeitstätten als auch die Politiker des HSK auf einen Nenner: Um eine nachhaltige und vor allem qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit in den Jugendfreizeitstätten im HSK erhalten zu können, muss eine Förderung der Einrichtungen auf mehrere Jahre gesichert sein. Um eine Planungssicherheit zu erhalten reicht eine Förderung über den Zeitraum von einem Jahr nicht aus.
Auseinander gingen Fachkräfte und Landespolitiker auch mit der Übereinkunft, dass sich die Politik auf Landesebene in naher Zukunft mit einer Veränderung der Personalaufreibenden Projektförderung im Rahmen des Landesjugendplans beschäftigen muss, damit finanzielle und personelle Ressourcen effektiver eingesetzt werden können und eine langfristige Erhaltung der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erreicht werden kann.