Die Premiere ist gelungen: Vier frisch gebackene Sozialpädagogen haben in den vergangenen zwölf Monaten ein erstmals durchgeführtes Trainee-Programm in Einrichtungen der katholischen Jugendarbeit durchlaufen und das Praxis-Jahr als ausgezeichneten Berufseinstieg bezeichnet. Organisiert wurde das Programm von der Katholischen Hochschule (KatHO) NRW in Paderborn, Kooperationspartner war die Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit im Erzbischöflichen Generalvikariat.
Mit Anna-Dorothee Nübel (Referat Jugend und Familie im Dekanat Paderborn), Jonas Beine (Jugendfreizeitstätte Wiedenbrück) und Dominik Kräling (Jugendbildungsstätte St. Bonifatius Kupferberg) haben an dem Programm drei Absolventen des Bachelor-Studiengangs Sozialarbeit an der KatHO teilgenommen. Nach Abschluss ihres Studiums im Sommer 2009 hatten sie ihre staatliche Anerkennung bereits erhalten, wollten vor dem Berufseinstieg aber weitere Praxiserfahrung sammeln. Matthias Sondermann (Jugendfreizeitstätte Bielefeld-Schildesche) von der Fachhochschule Bielefeld leistete mit dem Praxisjahr sein klassisches Berufsanerkennungsjahr ab.

Überzeugt vom Trainee-Programm sind auch die Praxisanleiter vor Ort: (v.l.) Rainer Fromme (Dekanat Paderborn), Ingo Radmer (Jugendfreizeitstädte Bielefeld-Schildesche) und Relindis Knöchelmann (Jugendbildungsstätte St. Bonifatius Kupferberg). Auch Claudia Mieszala, Leiterin der Jugendfreizeitstätte Wiedenbrück, leitete einen jungen Kollegen an. Herausgehoben wurde von allen die professionelle Begleitung: Den Trainees standen an ihren Einsatzorten berufserfahrene Anleiter zur Verfügung. Zudem konnten sie Kurse des Berufseinstiegsprogramms besuchen, das die Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit organisierte. Auch die KatHO unterstützte die Trainees mit einem Begleitseminar.
Die Anleiterinnen und Anleiter der Trainees werteten das Programm ebenfalls als Erfolg. Gelobt wurde das hohe Engagement der jungen Kollegen, die für die Einrichtungen eine Bereicherung gewesen seien und viele Anregungen und Ideen eingebracht hätten. Zudem habe eine hohe Identifikation mit dem Auftrag katholischer Jugendarbeit bestanden. Gertrudis Lappe, Projektbegleiterin von Seiten des Erzbischöflichen Generalvikariates, hob vor allem hervor, dass die Jugendarbeit des Erzbistums durch das Programm qualifizierte neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen könne. Sie unterstrich zugleich die Bedeutung eines gelungenen Berufseinstiegs: Eine gute Einführung in den Beruf steigere Arbeitseffektivität, Qualität und Arbeitszufriedenheit. In dieser Hinsicht leiste das Trainee-Programm einen wichtigen Beitrag.
Infos:
Das Trainee-Programm wird fortgesetzt. Interessierte Hochschulabgänger des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit können sich ab sofort informieren und bewerben. Auch Bewerbungen für ein klassisches Berufsanerkennungsjahr sind möglich.
Erzbischöfliches Generalvikariat
Abteilung Jugendpastoral/Jugendarbeit
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